die macht der masche │the power of a stitch

Demnächst gibt es von mir ein neues Strickmuster. Dafür ist es gut zu wissen, wie eine einzige Masche das Gestrick raffen kann. Das klappt sehr gut über die sogenannte “Falzmasche”. Man sticht einfach auf der Rückseite der Arbeit ein paar Reihen tiefer in den Kopf einer Masche ein und holt den Faden hoch. Den strickt man mit der nächsten Masche auf der Nadel zusammen.

Das Ergebnis ist ziemlich beeindruckend. Weil die Technik so “trocken” schwer zu beschreiben ist, habe ich Fotos gemacht und alles in einem Tutorial zusammengefaßt, das ihr Euch hier als PDF herunterladen könnt.

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Some time these days I´ll be launching a new design. It´s going to be a cardigan. And if you´re knitting it up, knowing how a simple stitch can crease your fabric is super helpful. All you will need to do is to, at the back of work, insert your needle a few rows below, to pick up the thread of a purl bump and to place the thread on your needle. Then you´ll knit the new loop together with the next stitch. The result is an impressive fold. Since it´s hard to explain, I took some pictures and put all the information into a tutorial. If you´d like a copy of your own, you can download the pdf here.

Cording stitch_blogpost_Seite_1

 

Cording stitch_blogpost_Seite_2

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Tsuru

Tsuru-Bild1 Ich fange also gleich mal damit an, Euch zu erzählen, woran ich so arbeite: Gerade ist das Muster für das Dreiecktuch “Tsuru” fertig geworden, das wirklich ungewöhnlich schön fällt. Es ist das exquisiteste Tuch, das ich bisher gestrickt habe, so viel ist sicher. Das Ito Garn ist schon besonders. Ich habe immer zwei Qualitäten auf einmal verarbeitet, weil die Fäden sehr dünn sind. Dabei habe ich das flauschig-mohairige Ito-Sensai, das Ito-Urugami mit Papierkern und das Ito-Tetsu mit Metallanteil miteinander kombiniert. Es war ein Experiment mit Wollqualitäten. Ich war sehr fasziniert, wie die Kombination der verschiedenen Wollsorten die Eigenschaften vom Gestrick verändert hat. Das Ergebnis ist ein Tuch mit wirklich sehr besonderem Faltenwurf. Aber auch meine TeststrickerInnen, die nicht alle das Originalgarn verwendet haben, haben wunderschöne Tücher gestrickt. Schaut hier und lasst Euch inspirieren!

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So I´ll start with telling you what I am working on: I´ve just released the Tsuru pattern, it´s a triangular shawl with an extraordinary drape. It´s the most luxurious shawl I have ever knit in my life, that´s for sure. The Ito yarn really is precious. I always held the strands of two qualities together, as the yarn is very thin. So I combined the fluffy Ito-Sensai mohair fibres, the Ito-Urugami paper core-fibres and the partly metallic Ito-Tetsu. It was a study in materials. I really enjoyed experimenting with the different yarn alliances and studying the new properties of the resulting fabric. It was a great experience.

My test knitters, even if not all of them used the original yarn, knit up beautiful shawls as well. Have a look at their projects and get inspired!

Papierkranich-1

Meine Inspiration warTsuru_schematic das Origami, wohl zum Teil, weil das Garn aus Japan kommt und zum Teil, weil das Urugami einen Papierkern hat. Irgendwie fasziniert mich der Gedanke, Papier zu verstricken. Jedenfalls habe ich das Tuch nach der bekanntesten Figur des Origami benannt, dem Kranich. Das bedeutet “Tsuru” nämlich auf Deutsch: Kranich. Die klaren Linien in der Tuchkonstruktion sollen an die scharfen Kniffe der Papierkunst erinnern.

Also, schlagt schnell an und Ihr habt noch zwei Wochen Zeit bis zum großen Herbst-KAL, um mit dem Tuch fertig zu werden!

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My inspiration was the Japanese art of origami, maybe partly because the Urugami with its paper content really got my imagination going, and partly, because the Ito yarn comes from Japan. So I named the shawl for the most well-known figure of the ancient craft, the crane. That´s what “Tsuru” means, crane. And the crisp geometric lines in the shawl construction are supposed to evoke the papercraft’s creases.

So, be quick and cast on now! You still have two weeks to go until the big Autumn-KAL in my Ravelry-group.

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Wollfest│Woolfest

Jetzt habe ich meinen Blog ziemlich vernachlässigt, tut mir sehr leid! Das bedeutet aber nicht, dass nichts zu sagen wäre, ich habe eine Menge in Arbeit. Also bleibt gespannt!

I have really been neglecting my blog, I apologize. It doesn´t mean that nothing is going on, there´s a lot to talk about. I have many things in the pipeline, so stay tuned!

 

Workshop-Cover

Dies Jahr findet das jährliche Treffen der Raveler bei uns im Norden, genauer gesagt in Hamburg, statt. Ich biete einen Workshop über M. C. Escher und seine Ideen zur regelmäßigen Flächenaufteilung sowie die Möglichkeit, sie in Gestricktes zu übersetzen, an. Der Schwerpunkt vom praktischen Teil wird das Schneiden durch gestricktes Patchwork sein. Um´s Schneiden kommt man nämlich nicht herum, wenn man nach Escher Patchworkdecken arbeiten möchte. Es gibt keine andere Möglichkeit, die Kanten zu begradigen.

Meine Strickgruppe trifft sich am Samstag um halb fünf am Eingang vom Foyer des Audimax. Jeder der mag ist herzlich eingeladen sich uns anzuschließen! Ich freue mich schon extremst darauf, Euch alle zu treffen.

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This year the annual Raveler meeting is taking place in Northern Germany, in Hambourg to be precise. And I am excited to say that I´ll give a workshop there about M. C. Escher, his work with the regular division of the plane, and how it can be translated into knitting. The main focus will be cutting through knitted patchwork, as that is what you have to do to make a blanket from the animals that you´ve sewn together. There´s no other way to get straight edges.

My knitting group is meeting at the entrance of the Audimax foyer on Saturday at 4.30 pm. If you are visiting, you are very welcome to join us! I always enjoy meeting knitters in person.

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happy, happy, happy

happy_birthday_sale

 

 

Alles Gute mir zu meinem Geburtstag! Zur Feier gibt es von heute Mitternacht an alle meine Muster für 24 Stunden um ganze 35 Prozent ermäßigt. Greift also schnell zu!

 

Happy Birthday to me! To celebrate I´ll offer all my patterns with a discount of 35 per cent, starting at midnight tonight, Berlin time (GMT+1), and lasting for twenty-four hours. So be quick!

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stealing from the summer

flower_collage1Here in Germany the temperatures are sky-high, the sun is shining like there´s no tomorrow and everyone´s in a good and relaxed mood. I really want to savour this wonderful summer spirit for as long as I can. So I knit up one of its symbols: A flower. Actually I knit a few of the Red Julaines, as I named them for a girl I once knew. They now embellish my home and accessories. It´s really beautiful to look at and also a bit weird that a nice view, this tiny peek of creativity, brightens my days  that much. And I can always attach one of the flowers to a skein of yarn and have an instant gift for a fellow knitter.

flower_on_woolBy the way, the yarn in the baskets is the amazingly lovely organic merino yarn from Rosy Green Wool. Finally a chance to knit merino with a clear conscience! Everything´s fair and green and good. I cannot wait to share with you what I´m working on with those fibres. It´s a larger project, so it should become winter, winter!, until I can tell you more. — I met Rosy this spring in Cologne, and am really enjoying our small collaboration.

The flowers are knit with mohair leftovers in linen stitch at a tight gauge which gives them an almost felted look. You´ll find all the details as well as the pattern on Ravelry, as always (and you don´t need to be a member for either – the info or the purchase).

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mal nicht übers Stricken│it´s not about knitting

Ich habe eine Weile drüber nachgedacht, ob ich das wirklich bloggen soll. Aber immerhin sind Schafe zu sehen, und Schafe können auf einem Strickblog nicht völlig fehl am Platz sein, oder? Es geht halt um Kunst, oder zumindest den Versuch kreativ zu sein, und wie Ihr wisst bin ich keine Künstlerin. Design und Kunst liegen vielleicht auf dem Kontinuum aller möglichen Karrieren nahe beieinander, aber sie sind definitiv nicht dasselbe. Andererseits muss ich Euch einfach das Bild zeigen, das Jenna für mich gezeichnet hat. Deswegen nun doch der Post.

Aber von Anfang an. Vor über einem Jahr haben Jenna und ich  beschlossen, einen Kunstaustausch zu machen. Einfach weil´s so schön ist. Die Regeln waren einfach: Wir würden Jenna´s Medium benutzen, nämlich Blei- und Buntstift, und mein Thema wählen, nämlich alles rund ums Stricken, also Schafe, Nadeln, Wolle, alles Gestrickte usw. Das fanden wir ziemlich gerecht.

Ich war ziemlich nervös überhaupt anzufangen. Wenn Ihr jemals Jennas Kunst gesehen habt, wißt Ihr warum. Nicht einfach da gegenanzustinken. Nach einem Jahr hatte ich endlich den Mut anzufangen. Dabei mußte ich feststellen, dass ich meine Idee mit Bleistiften nicht wirklich umsetzen konnte. Jenna hat mich die Regeln abändern lassen, sodass ich auch Aquarellfarbe verwenden konnte.

Ok, jetzt zeig ich´s Euch einfach mal, dafür ist ein Blog ja schließlich da.

Hier ist also das Schafportrait von Jenna:

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I´ve been thinking for a while if I should post this. It´s a bit off-topic. But then it´s about sheep in a way, and sheep can never be really off-topic on a knitting blog, right? The reason why I wasn´t sure if I should write about this is because it´s about art too, and I´m not an artist, so it´s not even good art. Design and art might be neighbours on the contiuum of possible careers, but they are just not the same. On the other hand I really need to show you the drawing my friend Jenna sent me. So I will.

I will start at the beginning though. More than a year ago we, that is Jenna and I, decided to do an art swap. The rules were to make a drawing that would show anything knitting-related, no matter how loose the connection. So it could be sheep, knitting needles, yarn, knitted items and a thousand more things. That´s because we wanted to be fair; we would be using Jenna´s medium, pencils, and my topic, knitting. Pretty just, right?

I cannot even begin to tell you how intimidated I was by this. I don´t draw, I don´t paint. It took me literally a year to master the courage to even get started. Then I found I could not make the motif I chose work with pencils. Jenna let me bend the rules, so in the end I used water colours. And so I´m putting it out there – that´s what blogging is for, after all.

Here´s the wonderful sheep portrait Jenna drew:

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Flauschiger geht´s nicht, oder? Sie ist echt gut mit Texturen. Und das müde Auge und knuddelige Gesicht! Ich könnte stundenlang hinschauen. Ein Klick aufs Bild führt Euch zu Jennas Blog, wo es noch mehr geniale Tierportaits und außerdem Kunst im Steampunk-Stil gibt.

Isn´t that fur as fluffy as can be? Jenna is great with textures. And that tired eye and the cute face! I could look at it all day. Click on the image to get to Jenna´s blog and find more amazing animal portraits and steampunk art.

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Und das sind die Schafe, die ich mit Aquarellfarben gepinselt habe:

And here are my German sheep painted with watercolours on pencil:

Westerhever

Sie grasen vor dem Leuchtturm Westerheversand. Als Vorbild habe ich ein Foto aus dem Netz genommen, das mir Google gezeigt hat. Ich mußte nicht einmal ein schwarzes Schaf dazuerfinden, es war schon im Originalfoto drin. — Ich bin ganz schön stolz, dass ich es tatsächlich geschafft habe. Es sind eine Menge Schafe. Natürlich sehe ich jetzt auch die Fehler in der Perspektive und mit den Farben, aber das ignoriere ich einfach mal.

They are grazing in front of the lighthouse of Westerhever at the Western German coastline. I used a photo from the web as reference. I didn´t even have to think of adding the black sheep myself, it was in the original image. — I´m kind of proud I pulled it of. Those are quite a few sheep. Of course I see the errors I made with the foreshortening and colours – but I´ll happily ignore that for now and celebrate my first watercolour image in ages.

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morla

Morla5a

Schon seit Urzeiten will ich ein leichtes Sommertop entwerfen. Beim Brainstorming habe ich allerdings kein bisschen an Mohair gedacht. Wieso auch. Die Idee war ja für die Sommergarderobe zu stricken. Aber als mir Sandra vor Monaten zwei Mohairknäuel geschenkt hat, wußte ich, dass daraus ein ärmelloses Shirt entstehen würde. Ich war wirklich überrascht wie sehr mir das Stricken von Mohair gefällt, ich kann mich noch zu gut an die 80er Jahre erinnern. Aber es ist ganz anders als meine Vorurteile meinen. Mir gefällt der “Flausch”, er hat etwas sehr Feminines. Und wenn man mit großen Nadeln leicht und luftig strickt, ist Mohair für den (nord)deutschen Sommer sehr geeignet, wie ich festgestellt habe.

Allerdings war ich mit meiner ersten Version von einem Sommertop noch nicht ganz zufrieden. Ribbeln wollte ich aber nicht, das Top war durchaus tragbar und eigentlich sogar ganz hübsch, und so habe ich neue Wolle besorgt und noch einmal angefangen. Diesmal war alles perfekt. Jedenfalls beim Stricken. Es gab dann aber noch immer ein paar Hindernisse. Erstmal hatte das alles schon ziemlich lange gedauert, dann kam auch noch hinzu, dass der Photoshoot mehrmals ins Wasser gefallen ist, weil Anja super viel zu tun hatte, krank war oder es ganz buchstäblich geregnet, was sage ich, geschüttet hat. Und so ist es gekommen, dass es Juli geworden ist, bis das Muster fertig war. Aber besser spät als nie. Zum Glück strickt sich Morla mit nur 16 Maschen auf 10 Zentimeter blitzschnell. Und man braucht fast keine Wolle, nur etwa 530 bis 882 Meter, je nach Größe (32-54).

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I have wanted to make a light summer top for quite some time. What I hadn´t anticipated was that I would choose mohair yarn, of all fibres. I got the idea when Sandra, a good friend of mine who´s a passionate knitter, gave me two beautiful skeins of yarn months ago. To my surprise I really liked the way the mohair formed a knitted fabric with that thick halo and fluffy appearance. It has a unique appeal to it, no other fibre quite comes close. But I wasn´t completely happy with the sample I had knit up. I did not want to rip it back either, actually the top was quite nice, and so I ordered some more yarn to make the final version. Then add a deluge of delays, for once my general slow pace of writing patterns, then the crammed schedule and health (or lack thereof) of my model plus a real and very untimely deluge from the sky, and we have a summer top pattern being released in July. The plus side is that knitted at the extremely loose gauge of only four stitches per inch, you´ll be done knitting it up before you know it. Also, the yardage is ridiculously small. Depending on size (ranging from 32 to 54), you´ll need anything between 580 and 965 yards. I´m sure you´ll be able to make use of this top late into fall, worn as a layer, the mohair does help you keep warm.

Here´s Anja presenting the Morla top four you.

Morla_blog_klein

 

Das Muster gibt es wie immer über Ravelry, wo alle Bilder noch einmal groß zu sehen sind (man muss dafür kein Mitglied sein).

As always the pattern is available on Ravelry where you can see a larger version of all pictures  (you don´t have to be a member for that).

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Was geht denn hier!?│What is this !?

Lange hab ich´s geplant, jetzt ist es so weit: Es gibt von mir einen ersten Mystery-KAL! Und zwar habe ich zwei Muster vorbereitet, eins für Anfänger und eins für Fortgeschrittene. Ihr findet Genaueres in meiner Ravelry-Gruppe und auf den beiden Patternseiten auf Ravelry (Tuch und Loop).

Ich bin schon extrem gespannt. Strickt im Moment überhaupt jemand? Immerhin haben wir Sommer. Deswegen habe ich zwei leichte Projekte ausgesucht, Ihr braucht für das Anfänger-geeignete Tuch Sockenwolle und für den etwas anspruchsvolleren Loop Lacewolle, beides in zwei verschiedenen Farben. Aber das wollte ich hier gar nicht alles noch einmal ausbreiten, Ihr könnt es ja unter den Links oben nachlesen.

Eins noch: Ich habe diesen Mystery mit zwei sehr talentierten Handfärberinnen organisiert. Ihr bekommt die benötigte Wolle im Kit bei Anja, der Frau der Wollträume, und die Lacewolle bei Bettina aus dem Wollkenschloss, sowie das Kontrastgarn für den Loop bei Lanade. Natürlich ist es auch möglich, die Wolle zu ersetzen. Aber wenn Ihr Euch etwas gönnen wollt, dann kann ich Euch die Wolle von beiden nur empfehlen. Die Farben sind kräftig und die Garne stricken sich wunderbar.

Also, wir sehen uns drüben, wenn Ihr mögt!

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I´ve been secretively planning this for a long time, and now I can finally tell you: There will be a mystery KAL, featuring two of my designs! One of them can be knit by the adventurous beginner, and the other one has been written with the advanced knitter in mind. You will find all the details in my Ravelry group and on the pattern pages for the shawl and the loop.

This is really exciting. I hope that someone out there is knitting in summer, because what is a KAL without knitters? I chose two light-weight projects, the easier pattern is a shawl that is worked with fingering weight yarn, and the one that is a bit more challenging will use lace weight yarn, both in two colours. Before I tell you all those details again, I´ll stop and let you find the information under the links above.

One thing I want to mention is that I am organizing the KAL in cooperation with two German hand-dyers. You can get the yarn for the shawl from Anja, in her shop Wolltraeume, and the yarn for the loop from the castle-lady Bettina (Wollkenschloss) and Drops. Of course it´s possible to substitute the yarns. But if you are in the mood to treat yourself to something nice, I can highly recommend both of them. The colours are bright and rich, and the yarns are fun to knit up.

Alright, see you in my group for the mystery-KAL!

 

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Remember Me!

RM5_blogVor einiger Zeit habe ich für immer Abschied genommen. Und was macht man als Strickerin in so einem Fall? Richtig, man strickt. Das hab ich dann auch getan.

Wie von selbst ist ein schlichter Dreieckschal entstanden, der ganz ohne Nähen oder Maschen Aufnehmen gestrickt wird. Ich war zufrieden, aber irgend etwas hat noch gefehlt. Natürlich, ein Knoten! Das ultimative Symbol des Erinnerns.

Wenn Ihr eine Freundin habt, die eine längere Reise vor sich hat oder wenn Ihr gerade umzieht und den Zurückbleibenden etwas schenken wollt, damit sie Euch in guter Erinnerung behalten, könnte das Tuch genau das Richtige sein. Und Selbstgemachtes ist ja eh immer ein ganz besonderes Geschenk.

Mein Tuch war dann am Ende mehr ein symbolisches Abschiednehmen – aber mir hat das Stricken geholfen. Eines der letzten Dinge, die meine Mutter getan hat, war mich wissen zu lassen, wie das Tuch aussehen würde. Es hat ganz gut geklappt, oder, Mutti? Ich werde Dich ganz sicher nicht vergessen.

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I recently had to say goodbye for good. And what do knitters do when they deal with anything? That´s right, they knit. So that´s what I did.

A simple triangular lace-weight shawl, worked in the modular technique – so no sewing! –  emerged from my needles before I had realized what I was doing.  I liked it, but something was still missing. Finally I realized that it would need a knot, the ultimate symbol of remembrance.

So if you have a friend that´s going on a long trip or if you are moving and want to give something to your loved ones back at home to hold onto while you are gone, this may be a nice gift to choose. And self-made things always have a special feel to them, right?

My shawl ended up being more a ritual of saying goodbye than a gift – but it was good enough for me. One of the last things my mom did was to let me know what the shawl was supposed to look like. Love you, mom. I can still hear you say `don´t forget me`. I won´t, I promise.

Forget-me-not

 

RM1a

 

 

Das Muster und all die Details gibt es hier.

Find out all the details of the pattern here.

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who´s designing here?

Brandie_14aToday I´d like to tell you a bit about my co-designer, or the mastermind I should say, of the Rivulets sweater from my previous post. That is, she´ll do the talking herself. I was lucky enough to meet Brandie through one of the very first designs I ever made, she was one of my test knitters (have a peak at her Siris scarf of Doom!). Since then we´ve become friends, and as a translater and reviewer, she´s been helping me out with quite a few tech edits of knitting patterns. She´s also one of the kindest and smartest people you´ll ever come around. So, let´s hear from her about how she´s experienced our collaboration on the Rivulets sweater:

 

Brandie, you are not a professional designer, was this the first hand-knitted design you have ever worked on?

Absolutely! I have been knitting for a long time now, but always from patterns. I have occasionally had ideas for pieces I would like to knit for myself from scratch. But I am an impatient person, so I had never taken the time to experiment with my yarn and needles. Truthfully, I was afraid of the frustration that would come from failure. My tendency was to prefer the “safety” or “guaranteed results” you get from a good pattern.

Do you do craftsy or creative work in other areas?

My craft obsession before knitting was card-making. I have an enormous collection of gorgeous papers, stamps and inks that is sitting idle at the back of my closet. But sice I started knitting, I haven’t invested much time in other creative pursuits. It seems I am a monogamous crafter: one hobby at a time!

How long have you been knitting? And what do you like to knit most?

I have been knitting for around 10 years. My knitting personality is similar to my travelling philosophy: I like to go somewhere I’ve never been. This means I’m usually drawn to projects that feature something new to me, whether it is the garment type, construction, stitch pattern or yarn. I especially enjoy making sweaters because I think they are the ultimate reward for a knitter, but lately I have been really drawn to hats because there is so much variety and they are always quick projects!

What was your source of inspiration for the Rivulets sweater?

I once owned a sweater whose shape was similar to the silhouette of the Rivulets sweater. It was my favorite piece of clothing and I wore it with practically everything – skirts, capri pants, sundresses – in the spring, summer and autumn. It was my dream sweater, but it eventually had to be retired and I longed for a replacement.

How did you come up with such a stunning stitch pattern?

I had a very specific goal for what I wanted the Rivulets pattern to evoke: drops of water that stream down and merge with other droplets. I wanted it to flow and undulate. The only way to figure it out was to start experimenting. Because I don’t do much lace knitting, I wasn’t even familiar with how to make eyelets! I browsed through a lot of stitch dictionaries at the library, and noted the stitch combinations that yielded the kinds of effects I was aiming for. Then I started combining them. In all, I probably knit about 10 different swatches in 3 yarns before I settled on a stitch pattern that conveyed what I wanted. The biggest challenge here was knitting swatches in the round because the yarn-overs and decreases simply didn’t work on the reverse side of the work.

How did you like the process of designing the Rivulets sweater?

Anyone who reads this blog on a regular basis has a sense of Jana’s openness and generosity of spirit. Working with her was the best part of this adventure. We communicated by email and Skype and shared lots of pictures. At every stage, Jana was very receptive to all my ideas and was brilliant at interpreting my vague descriptions of what I was hoping we could create. Readers can only imagine the laughable result of my first misguided attempt at chart writing! I love that we each tried out different yarns and stitch patterns and even sleeve types to determine what the final product would look like. The pattern repeat is big and the stitch count is not very accommodating, so to me the most incredible thing was when Jana found the perfect way to avoid the math challenges of grading the pattern!

I know that as a translator and reviewer, you are used to working closely with texts. How did that knowledge help you with writing a knitting pattern? How is writing a knitting pattern different from what you usually do?

My work as a translator and editor demands attention to detail. This means I already have the patience it takes to write and rewrite the text until it seems right. Everything I write or review must be perfectly clear and explicit. I hope that this is reflected in our pattern, because I would not like to leave knitters to fill in the gaps. Writing a pattern from scratch is very different from my everyday work. When I translate or edit a text, the ideas come from someone else. In this case, all the content was originated by Jana and me, so there is no one to blame for any faulty logic or missing information!

What does knitting mean to you?

Knitting is a way to explore the world. With all the different fibers, weights and dyeing techniques, I think I could spend a lifetime playing with yarn. I travel often and yarn is a great souvenir for me. I try to go into yarn shops in every city I visit. Although I’m trying to tame my stash, I always allow myself to buy something if it’s locally made or somehow specific to the place. My business trips cause me to spend lots of time in airports, airplanes, subways, buses and so on. There is a lot of “dead time” and knitting is my refuge in these moments. As soon as I sit down, I pull out my knitting. It’s a great conversation starter: passersby ask what I’m making or how I learned to knit or if it’s hard. Sometimes they tell me about their own knitting or their family members who knit.
Finally, I get a lot of pleasure from the finished result. Some people are about the process, but I’m all about the product. I enjoy wearing my hand-knitted garments. And I am even more delighted when I give away a hand-knitted project. Knitted items are the most thoughtful of gifts: the pattern and yarn are chosen specifically for the occasion and every stitch is worked with a thought for the recipient. It is very gratifying when a friend or loved one recognizes the time and care that have gone into a hand-made gift.
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