mal nicht übers Stricken│it´s not about knitting

Ich habe eine Weile drüber nachgedacht, ob ich das wirklich bloggen soll. Aber immerhin sind Schafe zu sehen, und Schafe können auf einem Strickblog nicht völlig fehl am Platz sein, oder? Es geht halt um Kunst, oder zumindest den Versuch kreativ zu sein, und wie Ihr wisst bin ich keine Künstlerin. Design und Kunst liegen vielleicht auf dem Kontinuum aller möglichen Karrieren nahe beieinander, aber sie sind definitiv nicht dasselbe. Andererseits muss ich Euch einfach das Bild zeigen, das Jenna für mich gezeichnet hat. Deswegen nun doch der Post.

Aber von Anfang an. Vor über einem Jahr haben Jenna und ich  beschlossen, einen Kunstaustausch zu machen. Einfach weil´s so schön ist. Die Regeln waren einfach: Wir würden Jenna´s Medium benutzen, nämlich Blei- und Buntstift, und mein Thema wählen, nämlich alles rund ums Stricken, also Schafe, Nadeln, Wolle, alles Gestrickte usw. Das fanden wir ziemlich gerecht.

Ich war ziemlich nervös überhaupt anzufangen. Wenn Ihr jemals Jennas Kunst gesehen habt, wißt Ihr warum. Nicht einfach da gegenanzustinken. Nach einem Jahr hatte ich endlich den Mut anzufangen. Dabei mußte ich feststellen, dass ich meine Idee mit Bleistiften nicht wirklich umsetzen konnte. Jenna hat mich die Regeln abändern lassen, sodass ich auch Aquarellfarbe verwenden konnte.

Ok, jetzt zeig ich´s Euch einfach mal, dafür ist ein Blog ja schließlich da.

Hier ist also das Schafportrait von Jenna:

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I´ve been thinking for a while if I should post this. It´s a bit off-topic. But then it´s about sheep in a way, and sheep can never be really off-topic on a knitting blog, right? The reason why I wasn´t sure if I should write about this is because it´s about art too, and I´m not an artist, so it´s not even good art. Design and art might be neighbours on the contiuum of possible careers, but they are just not the same. On the other hand I really need to show you the drawing my friend Jenna sent me. So I will.

I will start at the beginning though. More than a year ago we, that is Jenna and I, decided to do an art swap. The rules were to make a drawing that would show anything knitting-related, no matter how loose the connection. So it could be sheep, knitting needles, yarn, knitted items and a thousand more things. That´s because we wanted to be fair; we would be using Jenna´s medium, pencils, and my topic, knitting. Pretty just, right?

I cannot even begin to tell you how intimidated I was by this. I don´t draw, I don´t paint. It took me literally a year to master the courage to even get started. Then I found I could not make the motif I chose work with pencils. Jenna let me bend the rules, so in the end I used water colours. And so I´m putting it out there – that´s what blogging is for, after all.

Here´s the wonderful sheep portrait Jenna drew:

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Flauschiger geht´s nicht, oder? Sie ist echt gut mit Texturen. Und das müde Auge und knuddelige Gesicht! Ich könnte stundenlang hinschauen. Ein Klick aufs Bild führt Euch zu Jennas Blog, wo es noch mehr geniale Tierportaits und außerdem Kunst im Steampunk-Stil gibt.

Isn´t that fur as fluffy as can be? Jenna is great with textures. And that tired eye and the cute face! I could look at it all day. Click on the image to get to Jenna´s blog and find more amazing animal portraits and steampunk art.

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Und das sind die Schafe, die ich mit Aquarellfarben gepinselt habe:

And here are my German sheep painted with watercolours on pencil:

Westerhever

Sie grasen vor dem Leuchtturm Westerheversand. Als Vorbild habe ich ein Foto aus dem Netz genommen, das mir Google gezeigt hat. Ich mußte nicht einmal ein schwarzes Schaf dazuerfinden, es war schon im Originalfoto drin. — Ich bin ganz schön stolz, dass ich es tatsächlich geschafft habe. Es sind eine Menge Schafe. Natürlich sehe ich jetzt auch die Fehler in der Perspektive und mit den Farben, aber das ignoriere ich einfach mal.

They are grazing in front of the lighthouse of Westerhever at the Western German coastline. I used a photo from the web as reference. I didn´t even have to think of adding the black sheep myself, it was in the original image. — I´m kind of proud I pulled it of. Those are quite a few sheep. Of course I see the errors I made with the foreshortening and colours – but I´ll happily ignore that for now and celebrate my first watercolour image in ages.

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morla

Morla5a

Schon seit Urzeiten will ich ein leichtes Sommertop entwerfen. Beim Brainstorming habe ich allerdings kein bisschen an Mohair gedacht. Wieso auch. Die Idee war ja für die Sommergarderobe zu stricken. Aber als mir Sandra vor Monaten zwei Mohairknäuel geschenkt hat, wußte ich, dass daraus ein ärmelloses Shirt entstehen würde. Ich war wirklich überrascht wie sehr mir das Stricken von Mohair gefällt, ich kann mich noch zu gut an die 80er Jahre erinnern. Aber es ist ganz anders als meine Vorurteile meinen. Mir gefällt der “Flausch”, er hat etwas sehr Feminines. Und wenn man mit großen Nadeln leicht und luftig strickt, ist Mohair für den (nord)deutschen Sommer sehr geeignet, wie ich festgestellt habe.

Allerdings war ich mit meiner ersten Version von einem Sommertop noch nicht ganz zufrieden. Ribbeln wollte ich aber nicht, das Top war durchaus tragbar und eigentlich sogar ganz hübsch, und so habe ich neue Wolle besorgt und noch einmal angefangen. Diesmal war alles perfekt. Jedenfalls beim Stricken. Es gab dann aber noch immer ein paar Hindernisse. Erstmal hatte das alles schon ziemlich lange gedauert, dann kam auch noch hinzu, dass der Photoshoot mehrmals ins Wasser gefallen ist, weil Anja super viel zu tun hatte, krank war oder es ganz buchstäblich geregnet, was sage ich, geschüttet hat. Und so ist es gekommen, dass es Juli geworden ist, bis das Muster fertig war. Aber besser spät als nie. Zum Glück strickt sich Morla mit nur 16 Maschen auf 10 Zentimeter blitzschnell. Und man braucht fast keine Wolle, nur etwa 530 bis 882 Meter, je nach Größe (32-54).

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I have wanted to make a light summer top for quite some time. What I hadn´t anticipated was that I would choose mohair yarn, of all fibres. I got the idea when Sandra, a good friend of mine who´s a passionate knitter, gave me two beautiful skeins of yarn months ago. To my surprise I really liked the way the mohair formed a knitted fabric with that thick halo and fluffy appearance. It has a unique appeal to it, no other fibre quite comes close. But I wasn´t completely happy with the sample I had knit up. I did not want to rip it back either, actually the top was quite nice, and so I ordered some more yarn to make the final version. Then add a deluge of delays, for once my general slow pace of writing patterns, then the crammed schedule and health (or lack thereof) of my model plus a real and very untimely deluge from the sky, and we have a summer top pattern being released in July. The plus side is that knitted at the extremely loose gauge of only four stitches per inch, you´ll be done knitting it up before you know it. Also, the yardage is ridiculously small. Depending on size (ranging from 32 to 54), you´ll need anything between 580 and 965 yards. I´m sure you´ll be able to make use of this top late into fall, worn as a layer, the mohair does help you keep warm.

Here´s Anja presenting the Morla top four you.

Morla_blog_klein

 

Das Muster gibt es wie immer über Ravelry, wo alle Bilder noch einmal groß zu sehen sind (man muss dafür kein Mitglied sein).

As always the pattern is available on Ravelry where you can see a larger version of all pictures  (you don´t have to be a member for that).

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Was geht denn hier!?│What is this !?

Lange hab ich´s geplant, jetzt ist es so weit: Es gibt von mir einen ersten Mystery-KAL! Und zwar habe ich zwei Muster vorbereitet, eins für Anfänger und eins für Fortgeschrittene. Ihr findet Genaueres in meiner Ravelry-Gruppe und auf den beiden Patternseiten auf Ravelry (Tuch und Loop).

Ich bin schon extrem gespannt. Strickt im Moment überhaupt jemand? Immerhin haben wir Sommer. Deswegen habe ich zwei leichte Projekte ausgesucht, Ihr braucht für das Anfänger-geeignete Tuch Sockenwolle und für den etwas anspruchsvolleren Loop Lacewolle, beides in zwei verschiedenen Farben. Aber das wollte ich hier gar nicht alles noch einmal ausbreiten, Ihr könnt es ja unter den Links oben nachlesen.

Eins noch: Ich habe diesen Mystery mit zwei sehr talentierten Handfärberinnen organisiert. Ihr bekommt die benötigte Wolle im Kit bei Anja, der Frau der Wollträume, und die Lacewolle bei Bettina aus dem Wollkenschloss, sowie das Kontrastgarn für den Loop bei Lanade. Natürlich ist es auch möglich, die Wolle zu ersetzen. Aber wenn Ihr Euch etwas gönnen wollt, dann kann ich Euch die Wolle von beiden nur empfehlen. Die Farben sind kräftig und die Garne stricken sich wunderbar.

Also, wir sehen uns drüben, wenn Ihr mögt!

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I´ve been secretively planning this for a long time, and now I can finally tell you: There will be a mystery KAL, featuring two of my designs! One of them can be knit by the adventurous beginner, and the other one has been written with the advanced knitter in mind. You will find all the details in my Ravelry group and on the pattern pages for the shawl and the loop.

This is really exciting. I hope that someone out there is knitting in summer, because what is a KAL without knitters? I chose two light-weight projects, the easier pattern is a shawl that is worked with fingering weight yarn, and the one that is a bit more challenging will use lace weight yarn, both in two colours. Before I tell you all those details again, I´ll stop and let you find the information under the links above.

One thing I want to mention is that I am organizing the KAL in cooperation with two German hand-dyers. You can get the yarn for the shawl from Anja, in her shop Wolltraeume, and the yarn for the loop from the castle-lady Bettina (Wollkenschloss) and Drops. Of course it´s possible to substitute the yarns. But if you are in the mood to treat yourself to something nice, I can highly recommend both of them. The colours are bright and rich, and the yarns are fun to knit up.

Alright, see you in my group for the mystery-KAL!

 

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Remember Me!

RM5_blogVor einiger Zeit habe ich für immer Abschied genommen. Und was macht man als Strickerin in so einem Fall? Richtig, man strickt. Das hab ich dann auch getan.

Wie von selbst ist ein schlichter Dreieckschal entstanden, der ganz ohne Nähen oder Maschen Aufnehmen gestrickt wird. Ich war zufrieden, aber irgend etwas hat noch gefehlt. Natürlich, ein Knoten! Das ultimative Symbol des Erinnerns.

Wenn Ihr eine Freundin habt, die eine längere Reise vor sich hat oder wenn Ihr gerade umzieht und den Zurückbleibenden etwas schenken wollt, damit sie Euch in guter Erinnerung behalten, könnte das Tuch genau das Richtige sein. Und Selbstgemachtes ist ja eh immer ein ganz besonderes Geschenk.

Mein Tuch war dann am Ende mehr ein symbolisches Abschiednehmen – aber mir hat das Stricken geholfen. Eines der letzten Dinge, die meine Mutter getan hat, war mich wissen zu lassen, wie das Tuch aussehen würde. Es hat ganz gut geklappt, oder, Mutti? Ich werde Dich ganz sicher nicht vergessen.

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I recently had to say goodbye for good. And what do knitters do when they deal with anything? That´s right, they knit. So that´s what I did.

A simple triangular lace-weight shawl, worked in the modular technique – so no sewing! -  emerged from my needles before I had realized what I was doing.  I liked it, but something was still missing. Finally I realized that it would need a knot, the ultimate symbol of remembrance.

So if you have a friend that´s going on a long trip or if you are moving and want to give something to your loved ones back at home to hold onto while you are gone, this may be a nice gift to choose. And self-made things always have a special feel to them, right?

My shawl ended up being more a ritual of saying goodbye than a gift – but it was good enough for me. One of the last things my mom did was to let me know what the shawl was supposed to look like. Love you, mom. I can still hear you say `don´t forget me`. I won´t, I promise.

Forget-me-not

 

RM1a

 

 

Das Muster und all die Details gibt es hier.

Find out all the details of the pattern here.

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who´s designing here?

Brandie_14aToday I´d like to tell you a bit about my co-designer, or the mastermind I should say, of the Rivulets sweater from my previous post. That is, she´ll do the talking herself. I was lucky enough to meet Brandie through one of the very first designs I ever made, she was one of my test knitters (have a peak at her Siris scarf of Doom!). Since then we´ve become friends, and as a translater and reviewer, she´s been helping me out with quite a few tech edits of knitting patterns. She´s also one of the kindest and smartest people you´ll ever come around. So, let´s hear from her about how she´s experienced our collaboration on the Rivulets sweater:

 

Brandie, you are not a professional designer, was this the first hand-knitted design you have ever worked on?

Absolutely! I have been knitting for a long time now, but always from patterns. I have occasionally had ideas for pieces I would like to knit for myself from scratch. But I am an impatient person, so I had never taken the time to experiment with my yarn and needles. Truthfully, I was afraid of the frustration that would come from failure. My tendency was to prefer the “safety” or “guaranteed results” you get from a good pattern.

Do you do craftsy or creative work in other areas?

My craft obsession before knitting was card-making. I have an enormous collection of gorgeous papers, stamps and inks that is sitting idle at the back of my closet. But sice I started knitting, I haven’t invested much time in other creative pursuits. It seems I am a monogamous crafter: one hobby at a time!

How long have you been knitting? And what do you like to knit most?

I have been knitting for around 10 years. My knitting personality is similar to my travelling philosophy: I like to go somewhere I’ve never been. This means I’m usually drawn to projects that feature something new to me, whether it is the garment type, construction, stitch pattern or yarn. I especially enjoy making sweaters because I think they are the ultimate reward for a knitter, but lately I have been really drawn to hats because there is so much variety and they are always quick projects!

What was your source of inspiration for the Rivulets sweater?

I once owned a sweater whose shape was similar to the silhouette of the Rivulets sweater. It was my favorite piece of clothing and I wore it with practically everything – skirts, capri pants, sundresses – in the spring, summer and autumn. It was my dream sweater, but it eventually had to be retired and I longed for a replacement.

How did you come up with such a stunning stitch pattern?

I had a very specific goal for what I wanted the Rivulets pattern to evoke: drops of water that stream down and merge with other droplets. I wanted it to flow and undulate. The only way to figure it out was to start experimenting. Because I don’t do much lace knitting, I wasn’t even familiar with how to make eyelets! I browsed through a lot of stitch dictionaries at the library, and noted the stitch combinations that yielded the kinds of effects I was aiming for. Then I started combining them. In all, I probably knit about 10 different swatches in 3 yarns before I settled on a stitch pattern that conveyed what I wanted. The biggest challenge here was knitting swatches in the round because the yarn-overs and decreases simply didn’t work on the reverse side of the work.

How did you like the process of designing the Rivulets sweater?

Anyone who reads this blog on a regular basis has a sense of Jana’s openness and generosity of spirit. Working with her was the best part of this adventure. We communicated by email and Skype and shared lots of pictures. At every stage, Jana was very receptive to all my ideas and was brilliant at interpreting my vague descriptions of what I was hoping we could create. Readers can only imagine the laughable result of my first misguided attempt at chart writing! I love that we each tried out different yarns and stitch patterns and even sleeve types to determine what the final product would look like. The pattern repeat is big and the stitch count is not very accommodating, so to me the most incredible thing was when Jana found the perfect way to avoid the math challenges of grading the pattern!

I know that as a translator and reviewer, you are used to working closely with texts. How did that knowledge help you with writing a knitting pattern? How is writing a knitting pattern different from what you usually do?

My work as a translator and editor demands attention to detail. This means I already have the patience it takes to write and rewrite the text until it seems right. Everything I write or review must be perfectly clear and explicit. I hope that this is reflected in our pattern, because I would not like to leave knitters to fill in the gaps. Writing a pattern from scratch is very different from my everyday work. When I translate or edit a text, the ideas come from someone else. In this case, all the content was originated by Jana and me, so there is no one to blame for any faulty logic or missing information!

What does knitting mean to you?

Knitting is a way to explore the world. With all the different fibers, weights and dyeing techniques, I think I could spend a lifetime playing with yarn. I travel often and yarn is a great souvenir for me. I try to go into yarn shops in every city I visit. Although I’m trying to tame my stash, I always allow myself to buy something if it’s locally made or somehow specific to the place. My business trips cause me to spend lots of time in airports, airplanes, subways, buses and so on. There is a lot of “dead time” and knitting is my refuge in these moments. As soon as I sit down, I pull out my knitting. It’s a great conversation starter: passersby ask what I’m making or how I learned to knit or if it’s hard. Sometimes they tell me about their own knitting or their family members who knit.
Finally, I get a lot of pleasure from the finished result. Some people are about the process, but I’m all about the product. I enjoy wearing my hand-knitted garments. And I am even more delighted when I give away a hand-knitted project. Knitted items are the most thoughtful of gifts: the pattern and yarn are chosen specifically for the occasion and every stitch is worked with a thought for the recipient. It is very gratifying when a friend or loved one recognizes the time and care that have gone into a hand-made gift.
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Rivulets

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An meine deutschen LeserInnen: Das Muster ist leider ausnahmsweise nur auf Englisch erhältlich. Das nächste Muster gibt es wieder zweisprachig, versprochen.

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Finally I can tell you about this awesome sweater! It´s been over a year that Brandie Brunner (check her out on Ravelry: beepb), my friend and tech editor, and I started working on this design together. It was the first project where Brandie was taking part in the design process. And what can I say, she did not start slowly! She came up with this incredibly beautiful stitch pattern. It´s hard to say if it´s ribbing or lace, it´s a mix of both. The combination of knit and purl stitches means that there´s no curling, which is super awesome. And the eyelets create a stunning night-sky effect, it looks as if the eyelets were stars or distant galaxies. It´s almost poetic.

The most wonderful part about the stitch pattern is its overall look, there seem to be streams and streams of water running together. It paints a mesmerizing pattern, just like raindrops that land on a pane of glass. I really believe that Brandie is a natural knitting genius for coming up with it.

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All I had to do was to find some numbers that would make it a sweater pattern. We decided to go for top-down knitting, it´s just ever so helpful that you can try your sweater on as you go to make sure that it fits. This time, taking into account the intricate stitch pattern, I just wrote down one size. You´ll easily be able to eek out five sizes, ranging from a 35.5 to 41.25 inch bust when choosing the weight of your yarn, i.e. you´ll choose any weight between fingering and aran.

Brandie and I discussed every detail of the sweater, e-mails were sent to and fro accross the ocean. It was a lot of fun. I am so used to working on my own that I almost forgot how inspiring and rewarding a cooperation like that can be.

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Also, this stitch pattern has a great elasticity, you would never have guessed that the sweater to the left is modeled on a 39 in bust while the same sweater is shown to the left on a 34.5 inch bust. It´s almost impossible to knit up the wrong size with this sweater.

 
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Here´s another, and even more perplexing example of this: This sample, knit by Brandie with Cascade Yarns Ultra Pima, is modeled on a curvy 36 inch bust on the left, on a flat 36 inch bust in the middle and on a 45 inch bust on the right. It´s just fascinating how this works, isn´t it?

The first sample was knit with Golf from Lang Yarns, which consists of 100% mercerized cotton. So this shows how the fibre content also changes the look of the sweater. I have a hard time desiding which sample I like more, the cotton prototype or the one with the actual yarn we used for the pattern, Knit Picks Palette, 100% Peruvian highland wool, which is lighter and fluffier than the cotton. I enjoyed working with that yarn a lot, and the colour just about perfectly matches the image I had in my head. Brandie and I are very grateful that our sweater is part of KnitPicks´ outstanding Independent Designer Partnership Program. They have great patterns on their website, if you are not familiar with it, you really should check it out! Plus, they do have a large variety of yarns, you´ll find the right one for any size of the sweater in their collection, which is awesome in and of itself. The KnitPicks photographer was so taken by our Rivulets sweater that she took some pictures, even though it wasn´t planned. You can imagine that we are proud. And the model is gorgeous.

There´s anoriv_thumbnail_blogther detail about the construction of this sweater that I´d like to mention: Coming up with a seamless way to knit this very intricate pattern was a bit of a challenge. We had to find a way to let the stitch pattern at the shoulder seams naturally flow into the stitch pattern of the sleeves. We resolved this by working saddle shoulders. The two pattern repeats of the saddles function as a baseline for the sleeve increases – it really does help the knitting develope organically as you go.

The pattern comes in written and charted format, so that you can choose which ever directions suit you best. As usual, you can find it on Ravelry as well. Enjoy!

 

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Let the sunshine in

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Hattet ihr schon einmal das Gefühl, ihr würdet mit euren Nadeln den Sonnenschein einfangen? Das ist mir mit diesem Tuch passiert. Und zwar letzten Sommer, als ich es gestrickt habe. Die ganze Zeit habe ich an Sommerferien am Strand gedacht, ich konnte die salzige Luft riechen und die Brandung hören. Jedes Mal wenn ich das Tuch ansehe, macht es mich glücklich und ich fühle mich im Gleichgewicht mit mir und der Welt. Ich hoffe, das geht euch genau so, falls ihr es auch strickt. ;)

Concha wird mit 4 mm Nadeln gestrickt. Die Maschenprobe ist für das Ergebnis  – wie oft bei Tüchern – nicht so entscheidend. Anja, meine Freundin und mein Model hat mir die Wolle geschenkt. (Auf den Fotos seht ihr allerdings mich.) Sie hat die Seide im Portugalurlaub erstanden. Deshalb habe ich mich auch für einen portugiesischen Namen für das Tuch entschieden. Concha bedeutet “Muschel”. (Da fällt mir auf, dass ich eine Menge Wolle geschenkt bekomme. Ich beschwere mich kein Stück. ;) )

Also, greift jetzt zu und ordert das Muster und holt eure Nadeln hervor! Feiern wir den Frühling mit unseren Nadeln.

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Have you ever had the feeling a knitting project would make you catch the sunshine with your needles? This project did this to me. Knitting it up last summer I was constantly thinking of a summer vacation at the beach, I could smell the salty air and heard the wash of the waves. Every time I look at the shawl it makes me happy and I feel at ease with myself and the world. I hope it does the same to you!

Concha_coverConcha is knit with DK weight yarn and 4 mm needles, gauge is not crucial for this project. The yarn was a gift from Anja, my friend and model. (In the images that´s me though.)  She got the silk on her summer vacation in Portugal. That made me choose a Portuguiese name. Concha means “shells”.  (I am just noticing that I do get a lot of yarn gifted. I´m so lucky.)

Grab your own Concha copy right now and celebrate spring with your needles! Enjoy.

 

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Orange Poesie │Orange poetry

Orange_blog1Alles an diesem Loop ist schön: Erst habe ich die Wolle von einer Freundin völlig überraschend geschenkt bekommen (tausend Dank nochmal, Brandie! Woher wußtest du, dass ich in oranger Stimmung war?), dann die Vision von einer verrückten, ungewöhnlichen und doch relativ einfach zu strickenden Konstruktion und die Spannung, ihn auf den Nadeln wachsen zu sehen. Würde das Experiment gelingen oder würde ich am Ende mit einem völlig untragbaren Maschenwerk dastehen? Dann die Freude über das Ergebnis und schließlich das Feedback, das ich für den Loop von allen Seiten bekomme. Der Loop hat mir schon jetzt mehr Kommentare und interessierte Blicke eingebracht als alle meine anderen Stricksachen zusammen. Obwohl mein Model sich geweigert hat den Schal zu präsentieren, angeblich hätte die Farbe ihren Teint auf Dauer geschädigt. Das konnte ich natürlich nicht riskieren. ;) Aber dann hat sie wunderbare Fotos gemacht, was fast genauso gut ist.

Eine Teststrickerin von mir, Peg, haben die Fotos zu einem Haiku inspiriert.

 
Orangenschalen

von Peg, Übersetzung von mir

Orangerot, weiße Wärme,
Hände halten spiralförmige Orangenschalen
über den Märzfluß.

 
Orange_blog3

Wunderschön, oder? Märzfluß stimmt übrigens, die Fotos haben wir schon im März gemacht.

So, jetzt halt ich euch nicht länger hin. Hier ist das Muster für euch.

 

 

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I like everything about this loop. It began with getting the yarn gifted by a friend (thanks so much, Brandie! How did you know I was in an orange mood?), to have the instant vision of a crazy construction for a loop, to see it grow on the needles and the excitement if it would work out as planned. Would it be a success or would I have to rip everything back again? The joy about the result and finally the attention I got for the finished piece. It´s been more than the feedback for all my other knitting combined, I think. But there was one grain of salt: My model refused to present it, she said it would ruin her complexion forever. I could not risk that, of course. ;) But then she took great pictures.

Peg was inspired by the pictures to write this beautiful haiku:

 

Orange Peel

by Peg

Tangerine, white warmth;
Hands hold a spiraled orange peel
Above the March river.

 

Orange_blog3Isn´t that wonderful? She has a way with words. March river is right, by the way, we took the pictures last month.

Alright, I won´t let you wait any longer. Here´s the pattern.

 

Orange_blog2

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rrriiinnggg! │ring me up!

Kette1_blog2

 

Huhu StrickerInnen,

heute zeige ich euch eine neue schnelle Idee, wie ihr mit Nadeln und Draht Schmuck herstellen könnt – meine Plättchen kennt ihr ja schon. Und zwar geht es darum, die Borromäischen Ringe zu stricken. Die Idee kam in der Woolly Thoughts Gruppe auf Ravelry auf. (Das ist übrigens ein geniales Forum, schade dass ich von Mathematik nur so wenig verstehe und oft nicht ganz mitkomme.) Jedenfalls fand ich den Gedanken klasse, und das hab ich draus gemacht:

Ich habe drei 6 Maschen starke und 43 cm lange I-Cords gestrickt. Genauer gesagt habe ich die I-Cords mit 5 Maschen gearbeitet und am Ende aus den Ziehfäden auf der Rückseite mit der Häkelnadel eine Masche hochgezogen. Für zwei von ihnen habe ich Silberdraht mit einem Durchmesser von 0,25 mm und für einen 0,25 mm starken Kupferdraht sowie jeweils Nadeln Nr. 2,5 verwendet. Die I-Cords habe ich dann zwischen Daumen und Zeigefinger gerollt, damit sie fest und rund wurden.

Dann habe ich die Ringe auf die Borromäische Art miteinander verschlungen (fragt nicht). Zum Glück hat Maghouin Beg (arthbach auf Ravelry) ein Muster dazu veröffentlicht. Die Bilder sprechen Bände, ihr braucht kein Englisch, um daraus schlau zu werden.

Dann habe ich nur noch den Verschluß angebracht und schon war die Kette fertig!

Wenn ihr mitgemacht habt, dann habt ihr nun eine wunderbare Kette, die eure Liebe zum Stricken auf ganz besondere Weise zum Ausdruck bringt. Ihr könnt sie sogar zweimal gewickelt um´s Handgelenk tragen. Sehr praktisch, wie ich finde.

Kette1_blog1

 

Hi everyone,

here´s another quick idea – after my Platelets pattern – to make some jewellery with your knitting needles: Make your own borromean rings! The idea came up in the Woolly Thoughts group (great group btw, way above my head but very educational and fun) on Ravelry. I really liked it, and this is what I came up with:

I knit up three 6-stitch wide I-cords that are 43 cm long. Actually I found that, as with wire the stitch tension isn´t as easy to adjust as with yarn, it´s easier to work 5-stitch I-cords and then, with a crochet hook, pick up an extra stitch from the strands on the wrong side. I used 2.5 mm double pointed needles and 0.25 mm silver wire for two of them and 0.25 mm copper wire for the third I-cord for some extra interest. Then I rolled the cords in between my thumb and index fingers to make them more dense.

Next I interwove the three rings in the Borromean way – don´t ask, I won´t know. Luckily Maghouin Beg (arthbach) wrote a great explanation for this.

Finally I attached a closure.

Done! If you´ve worked along with me you´ve now your own beautiful mathematically correct necklace that secretly celebrates your love for knitting. You can even wind it two times around your wrist and make a bracelet out of it. I like this flexibility and have been wearing it a lot already.

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reißverschluss│zipper

Küstenkissen_BlogAls ich neulich meine alten Muster und Tutorials aufgefrischt habe, war auch das How-To dabei, in dem ich beschreibe, wie ein Reißverschluss in ein “Küstenkissen” nach meinem Muster “Am Ufer” eingenäht wird. Ich habe ein bischen länger gebraucht, weil alle zwanzig Tiere erneut gestrickt werden wollten und ich nebenher natürlich auch noch an neuen Designs arbeite.

(Es gibt bald wieder was zu testen! Falls ihr interessiert seid, schaut demnächst mal in meiner Gruppe auf Ravelry vorbei. Wer auf der TeststrickerInnenliste steht, bekommt natürlich wie bisher auch eine Einladung per E-Mail.)

Jedenfalls: Ihr könnt euch das Tutorial jetzt von meinem Blog für umsonst herunterladen. Einfach auf das Thumbnail unten klicken und ihr werdet zum Download geleitet. Um  die Tiere zu arbeiten, braucht ihr allerdings auch das Strickmuster nach M. C. Escher. Von nun an sehen eure Reißverschlüsse absolut professionell aus, das ist schonmal klar. ;)

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When I put together those pdfs for some of my oldest stuff, I also wrote a document with my zipper tutorial for the coastal cushions. It took me a little longer than the rest of the files because 20 animals from my pattern “On the Shore” wanted to be knit, and I am also working on some new designs at the same time. (And I cannot wait to share! There´s a new test knit coming up in my Ravelry group, so those of you who like to take part, stay tuned! Of course, if you are on the test knitter list, you´ll get an e-mail invitation.)

Now it´s done: You can download the tutorial for free and learn how to sew a zipper into a coastal cushion that is based on a sketch by M. C. Escher. Just click on the thumbnail below to get to the pdf. Of course, this will only make sense to you if you also got the pattern On the Shore, where you learn to knit those animals. From now on, you´ll have nothing but perfect looking zippers, that´s for sure. ;)

Reißverschluss

Zipper

 

 

 

 

 

Und weil´s so süß ist:

And just to make you go “awwww”:

IMG_3080

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